Das Ehrenamt, eine Beschäftigung, die Freude, Spaß und Anerkennung mit sich bringt. Welche sind die beliebtesten Ehrenämter? Wer kann welches Ehrenamt ausüben? Vereine, Institutionen, Initiativen, sie alle brauchen Menschen mit Engagement und Leidenschaft, also vielleicht Sie? Der Obmann als gute Seele des Sportvereins, die Botschafterin als Fürsprecherin der Hilfsorganisation oder auch die Helfer bei den Tafeln, gehören zu den beliebtesten Ehrenämtern.
Was genau ist ein Ehrenamt und wofür ist es gut
Ein Ehrenamt ist eine Tätigkeit, die regelmäßig ausgeübt wird und für die man keine (nennenswerte) geldliche Gegenleistung bekommt. Meist erhält man allerdings eine sogenannte Aufwandsentschädigung, damit die eigenen Kosten für die Tätigkeit, wie etwa Benzin zumindest anteilig gedeckt sind. Ohne solche Ehrenämter haben enorm viele Organisationen gar keine Überlebenschance. Denken Sie beispielsweise an die Mitarbeiter der Tafeln. Wenn diese Menschen einen angemessenen Stundenlohn erhalten würden, wäre es der finanzielle Ruin für diese Institution und damit würde die so wichtige Unterstützung für die Hilfebedürftigen wegfallen. Oder denken Sie auch an einen kleinen Dorfverein, der seinen Kindern zum Beispiel das Fussballspielen ermöglichen will. Müssten Trainer und Betreuer der Mannschaften ein richtiges Gehalt bekommen, könnte sich der Verein das nicht leisten und die sportliche Entfalungsmöglichkeit für die Kinder würde entfallen. Besonders das Vereinsleben bringt Groß und Klein eine Menge, sowohl in sozialer, als auch gesellschaftlicher wie körperlicher Hinsicht.
Welches Ehrenamt ist für wen geeignet, welche Voraussetzung werden benötigt
Um ein Ehrenamt zu bekleiden, bedarf es keiner gesonderten Ausbildung, keinem höherem Schulabschluss oder gar eines Studiums. Was Sie mitbringen sollten, ist die Leidenschaft für das Projekt, das dahinter steckt und die Philosophie, die es verkörpert. Gerne zu tun, was zu ist, lautet die Devise. Wenn Sie sich zum Beispiel für sozialschwache Menschen einsetzen möchten, denen es nicht so gut geht, wie Ihnen, wäre eine Hilfsorganisation für Sie passend. Helfen Sie beispielsweise beim Verteilen von Lebensmitteln an Bedürftige. Würden Sie gerne Ihre Gemeinde unterstützen, können Sie auch zur freiwilligen Feuerwehr gehen. Eine Löschausbildung brauchen Sie nicht, abgesehen davon: Dazulernen können Sie immer noch. Und alle Vereine, Institutionen und dergleichen benötigen auch ehrenamtliche Mitarbeiter für den Verwaltungsbereich. Hinter jeder Vereinigung steht eine gute Organisation und die ist ohne engagierte Menschen gar nicht möglich. Mögen Sie den Sport und wollen zum Beispiel Kinder und Jugendliche fördern, ist ein Ehrenamt in einem Verein für Sie prädestiniert.
Mit Herz und Seele für ein besseres Miteinander
Strahlende Kinderaugen, glückliche Menschen, das ist die schönste “Bezahlung” bei der Ausübung eines Ehrenamtes. Engagement und Leidenschaft für “die Sache”. So etwas ist ansteckend und hilft, das Miteinander besser, einfacher und schöner zu gestalten. Wenn Sie sich für ein Ehrenamt entscheiden, benötigen Sie keine Vorkenntnisse, wie Schulabschluss, Ausbildung, berufliche Erfahrungen, ein langjähriges Studium oder dergleichen. Mit Freude Gutes tun verteilen, so könnte man Ihre Tätigkeit im Ehrenamt beschreiben. Am beliebtesten bei der Auswahl eines Ehrenamtes sind die Tätigkeitsbereiche in Vereinen, Hilfsorganisationen und Gemeinden. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie dienen zur Förderung der menschlichen Beziehungen, des Umgehen mit- und untereinander. Das Ehrenamt: Helfern helfen helfen.
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Kann jeder einen Beitrag gegen Rassismus leisten und die Welt ein bisschen besser machen? Die Antwortet lautet “Ja”. Jeder Bürger, egal zu welcher Nationalität er gehört, kann seinen Anteil leisten, dass Zusammenleben mit Nachbarn, Arbeitskollegen und Schulkameraden fairer und toleranter zu gestalten. Verhalten Sie sich Ihren Mitmenschen gegenüber respektvoll und tolerant! Vermeiden Sie Beschimpfungen und diskriminieren Sie niemanden bezüglich seiner Hautfarbe oder seiner Herkunft!
Ehrenämter sind der Kitt, ohne den vieles in unserer Gesellschaft nicht funktionieren würde. Tatsächlich engagiert sich knapp jeder dritte Deutsche ehrenamtlich- mit stark abnehmender Tendenz. Die Gründe dafür liegen vor allem im ökonomischen Wandel und in der oft fehlenden sozialen Anerkennung. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten Ehrenämter zu mehr Ansehen zu verhelfen.
Gerade in den letzten Monaten ist die Debatte zum Thema Rassismus einmal mehr in Deutschland entflammt und sorgte für reichlich Diskussionsstoff. Nach den rassistisch motivierten Morden in der Bundesrepublik tauschten sich Medien, Bürger und Politiker über Ursachen, Strafen und vor allem über Präventionsmaßnahmen bezüglich fremdenfeindlicher Gewalttaten aus. Besonders hohes Ansehen und Gehör finden in solchen Tagen die Vereinigungen gegen Rassismus.
Demonstrationen sind ein gesellschaftliches Phänomen, das sich in jedem Winkel unserer Welt beobachten lässt. Sie dienen vornehmlich der öffentlichen Aufmerksamkeit – der Kundgebung von Ansichten einer bestimmten Meinungsgruppe, gepaart mit der Zielsetzung einen Meinungsumschwung in der breiten Masse oder der Politik zu bewirken. Der Grundgedanke der Meinungsäußerung ist ein friedlicher, dennoch kommt es immer wieder auch zu Gewaltakten. Es stellt sich also die Frage, wie weit eine Demonstration gehen darf.